Busters und Hornets ringen um jeden Punkt

15. Juli 2018

Ein Sieg und eine Niederlage standen am Ende eines langen Baseballsamstags sowohl für die Gießen Busters als auch die gastgebenden Bad Homburg Hornets zu Buche. Vor allem war es ein Samstag, der einmal wieder zeigte, wie eng es in der Landesliga A zugeht, schließlich schlugen die Hornets zum zweiten Mal (nach Frankfurt) einen aktuellen Tabellenführer.
Spiel eins ging eigentlich gut, dann aber doch schlecht los: Die Gießener legten zwei Punkte vor, doch Pitcher Peter Cichon fand nicht ins Spiel, traf die Zone nicht und ließ einen Walk der Gastgeber nach dem anderen zu. Entsprechend musste alsbald Phil Gebhardt die Verantwortung als Werfer übernehmen. Die Busters gingen mit 2:5 aus dem Inning und mussten sich nun daran machen, den Rückstand zu verkürzen. Defensiv fanden sie – angeführt vom Spielertrainer, der im zweiten Inning alle drei gegnerischen Schlagmännern mit Strike-Outs zurück auf die Bank schickte – immer besser zu ihrem Spiel. Doch offensiv stotterte die Maschine ohne ihre kubanische Wunderwaffe Joseph Müller. Beide Teams rangen um jeden einzelnen Punkt. Kaum waren die Gießener in Führung, kamen die Hornets wieder zurück – letztendlich auch Dank haarsträubender Defensivfehler. Am Ende der regulären Spielzeit von sieben Innings hieß es 6:6 und die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Gesagt, getan: Ein kurzes Strohfeuer der Sicherheit am Schlag brachte den Gästen zwei Punkte und einen knappen, aber angesichts von nur zwei gegnerischen Hits verdienten 8:6-Sieg.
In Spiel zwei ging’s dann erstmal so weiter: Nach fünf Punkten im ersten und drei Punkten im zweiten Inning hieß es 8:1 – doch wieder hakte es auf dem Pitcher’s Mound und vornehmlich Walks gaben den Gastgebern die Chance, auf 5:8 zu verkürzen. In der Folge war Gießen die Anspannung anzumerken, bis im vierten Inning der Einbruch folgte. Auf einmal trafen die Homburger einen Ball nach dem anderen und plötzlich lag der Tabellenführer 8:9 zurück. Florian Lerchbacher schlug wie schon am Ende des ersten Spiels trotz Verletzung einen wichtigen Punkt zum Ausgleich nach Hause. Doch die Hornets konterten und sicherten sich ihrerseits einen ebenfalls verdienten 10:9-Sieg: Im zweiten Spiel waren sie schließlich mit 17 gegenüber 8 Hits am Schlagmal deutlich besser.

Es spielten: Peter Cichon 3 von 9, Charles Dalwin Ogando 3 von 7, Alex Hinz 2 von 7, Phil Gebhardt 3 von 7, Pitchy Hilgart 1 von 8, Joe Klinke 3 von 7, Micky Blazek 0 von 3 (3 Walks), Chrissy Leinberger 1 von 6, Stephan Elkins 1 von 1, Florian Lerchbacher 2 von 2, Chris Schöneborn 0 von 1, Mathar Bajwa 0 von 1, Andres Gonzales 0 von 1.

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